Leben ohne Lampen 7. Tag: Besuch in der Dunkelheit

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Heute durfte ich die Boogy’s besuchen und mir selbst ein Bild davon machen, wie es ist im Dunkeln den Tag zu verbringen.

Dabei ist es nicht unbedingt schwer den ersten Eindruck in einem Wort zusammenzufassen: dunkel.

Mein erster Reflex nach der Begrüßung war es, den dunklen Raum beleuchten zu wollen. Doch da ich schon vorher damit gerechnet hatte, den Lichtschalter betätigen zu wollen, konnte ich mich gerade noch so beherrschen.

Das Essen am Küchenfenster lief verhältnismäßig problemlos, da noch genug Sonnenlicht die Küche besuchte. Doch schon nach dem zweiten Kaffe wurde klar, wie präsent das Bedürfnis nach Licht war.

Zwar hatten wir alle gute Laune und konnten viel zusammen lachen, dennoch konnte man sich einfach nicht an diese, einem sonst so fremde, Düsternis gewöhnen. Zu jeder Zeit war einem voll bewusst, dass das Licht im ganzen Haus fehlte.

leben-ohne-lampen-vorlesenDoch da wir eher zu den Optimisten gehören, konnten wir uns dennoch fröhlich über das nahende Ende unterhalten und uns mental auf die anstehende Schminksession vorbereiten (dazu mehr in Marits Blogpost).

Um Liam ein kleines Buch vorzulesen bzw. die Seiten umzublättern während er die Namen der Tiere auf den Bildern errät, musste eine Lichtquelle her. Da die Sonne noch etwas von ihren letzten Strahlen abschüttelte, nutzten wir diese prompt und setzten uns dafür vor die Terrassentür.

 „Erleuchtet“ wurde ich zwar heute nicht, dennoch aber sehr überrascht wie sehr Licht Auswirkungen auf unseren Alltag hat.

Wenn das Kühlschranklicht einen blendet oder die kleinen Lampen der Mikrowelle den ganzen Raum ausleuchten wird es wohl Zeit für eine neue Lampenausstattung. Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr darauf, wenn ich das Haus der Boogy’s in seinem neuen „Glanz“ bewundern darf.

Simeon

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  1. Pingback: Let there be light! « mamasbusiness

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