Leben ohne Lampen Tag 4: Als der Topf explodierte, rbb da war und es noch dunkler wurde

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Eigentlich war der Plan, ganz in Ruhe das Essen noch im Hellen für den Abend vorzubereiten und dann unseren Jüngsten von der Kita abzuholen. Leider wurde der Plan von einem explodierenden Suppentopf durchkreuzt.

Leben ohne Lampen Suppe explodiert in KücheGestern hast du ja das Bild mit den leckeren Porree-Stangen gesehen. Leider musste ich kurz danach noch einmal einkaufen gehen, weil der Schnellkochtopf doch mehr Druck hatte, als erwartet. Die Anzeige zeigte zwar keinen Druck mehr an, aber als ich ihn öffnete: Peng! Die Hälfte der heißen Suppe schwappte aus dem Topf. Über den kompletten Herd und darüber hinaus auf den Boden. Glücklicherweise hatte ich etwas Abstand gehalten, sodass meine Hand aber noch einen heißen Spritzer abbekam und ich mich verbrannte. Gleichzeitig ein Anruf von der Kita, Liam soll abgeholt werden.

Gerade komme ich von einer Konferenz, in der es darum ging, wie schwierig es ist, unter Stress gute Entscheidungen zu treffen. Was hättest du in diesem Moment getan? Der Jüngste musste abgeholt werden. Die Küche aufzuräumen würde viel zu lange dauern und die verbrannte Hand war meine eigene Schuld. Also ließ ich alles so, wie es war und fuhr los, um Liam abzuholen.

Leben ohne Lampen Küche wieder sauber

Kurz darauf kam Marit von der Arbeit nach Hause. Sie hatte meine Hilferufe per Kurznachricht erhalten und sagte nach einem prüfenden Blick in die Küche, dass alles halb so wild sei. Puh.

 

Leben ohne Lampen Fenster zukleben mit Kamera

Es wurden dann noch viel mehr Leute: Die attraktiven Damen vom lumiTeam, ein grüner, hilfsbereiter Mann vom DeineHelfer24, ein Kamerateam vom rbb, die uns stundenlang mit der Kamera verfolgt haben.

 

Anschließend eilte uns noch der Pastor unserer Mavuno Berlin Kirche (für seelischen Beistand – bzw. um noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk zu überreichen) zur Hilfe, um auch im Fernsehen als unser Gast zu sehen zu sein und dann 7 weitere Freunde, die der Suppeneinladung gefolgt sind.

Der Black Tuesday wurde feierlich eingeleitet. Ich glaube, dass der eine oder andere ganz schön schockiert war, als man wirklich GAR NICHTS mehr gesehen hat. Schön für sie, dass sie dann auch irgendwann gehen konnten.

Einer unsere Suppengäste – eine sehr gute Freundin – hatte die genialste Idee als Gastgeschenk, das auch unseren Kindern viel Spaß bereitete: Knicklichter! Mithilfe dieser Lichter konnten wir uns eine Landebahn durch einen Haufen Straßenschuhe zur Toilette bahnen.

Jetzt ist ein neuer Tag, der irgendwann unbemerkt begann… nur der Wecker konnte uns sagen, wie spät es ist, denn das Haus ist einfach nur dunkel. Wir haben uns fast gestritten. Wir sind gespannt, welche zusätzliche Challenge auf uns wartet – als wenn das alles nicht schon genug Herausforderung wäre…Morgen mehr dazu.

Christian

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