Tierschlaf – wir zeigen Ihnen die kuriosesten Schlafverhalten der Tiere!

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Wie auch bei uns Menschen, gibt es bei Tieren unterschiedliche Schlafgewohnheiten – egal ob Kurz- oder Langschläfer, Frühaufsteher und Früh-Ins-Bett-Geher, Nachtschwärmer oder Winterschläfer.  Okay gut – den ganzen Winter verschlafen wir Menschen wahrscheinlich nicht. Aber in den kalten und ungemütlichen Monaten liegen wir garantiert auch lieber länger in den Federn, als in den Sommer-Hochmonaten.

Das Einzige, was sich komplett vom Menschen unterscheidet, sind die Schlaftechniken der Tiere. Während wir immer und überall unser Nickerchen im Liegen vollbringen, schlafen Tiere manchmal auf nur einem Bein, mit nur einer Gehirnhälfte oder sogar im Stehen! Aber warum machen Tiere das? In diesem Blogbeitrag verraten wir Dir alles über Tierschlaf und decken außerdem die kuriosesten Schlafverhalten auf!

Die interessantesten Schlafgewohnheiten der Tiere

Schlafende Tiere haben die ulkigsten Angewohnheiten. Hast Du Dich schon Mal gefragt, warum Hunde oder Katzen oftmals im Kreis laufen, bevor sie sich tatsächlich hinlegen? So stapfen sie sich einen bequemen Schlafplatz zurecht! Schimpansen basteln sich sogar ein bettähnliches Nest. Auch Elefanten sind uns ähnlicher als gedacht: Um sich auszuruhen, bauen sie sich nicht nur aus Stroh oder Gräsern eine Art Kopfkissen, sondern kuscheln auch besonders gern, indem sie ihren Rüssel auf den Schlafnachbar legen.

Der Putzerfisch zum Beispiel umhüllt sich vor dem Schlafengehen mit einem schleimigen Schutzschild. Das behütet ihn nicht nur und versteckt seinen Geruch, sondern verdunkelt alles um ihn herum, als würde er eine Gardine vorziehen. Hast Du eine Idee, welche Tiere das Einschlafritual haben, sich vor der Bettruhe gründlich zu reinigen? Hamster gehen beispielsweise niemals schmutzig ins Bett. Aber auch ein Tier, das für viele von uns ein Inbegriff von Unreinheit ist: die Ratte!

 Jetzt aber genug von Einschlafritualen und hin zu interessanten Schlaftechniken. Wir haben hier die Kuriosesten für Dich aufgelistet und dabei festgestellt, dass wir Katzen einen ganz eigenen Punkt in dieser Kategorie widmen müssen.

 

 1. Wie Katzen schlafen

Wer selbst Katzenbesitzer ist, weiß, dass die liebenswerten kleinen Haustiere die kuriosesten Plätze zum Schlafen finden. Manchmal sucht man sie stundenlang im Haus und findet sie irgendwann schlafend zwischen zahlreichen Tretern im Schuhregal eingequetscht. Oder im Arbeitszimmer in einem kleinen Karton liegend, auf den Hausaufgaben der Kinder, in einer offen gelassenen Schublade oder unter einem Haufen Klamotten eingegraben.

Natürlich gibt es da noch den Klassiker: den Reisekoffer. Katzen riechen regelrecht gepackte Koffer mit frisch gewaschener Kleidung und fühlen sich herzlich eingeladen, sobald sie im Zimmer kurz ungestört zu sein scheinen, sich dort einen gemütlichen Schlafplatz zurecht zu machen. Katzen schlafen einfach an den kuriosesten Orten.

 

2.Tiere, die im Stehen schlafen

Matratzen zum Wohlfühlen

Federkernmatratzen

 Kaltschaummatratzen

GELTEX ® inside

Insbesondere Fluchttiere wie Pferde, Schafe oder Antilopen schlafen im Stehen. Für sie wäre es sicherlich gemütlicher sich hinzulegen. Das könnte für die Herdentiere jedoch ein fatales Ende nehmen. Auch wenn niemals alle Tiere der Herde schlafen und immer eines von ihnen nach Feinden Ausschau hält, müssen sie in Sekunden startklar für die Flucht sein. Auch Pferde, die nicht mehr in der freien Wildnis leben, behalten diese Verhaltensweise bei. Wenn Elefanten sich Kopfkissen bauen um zu ruhen, könnten sie niemals lange im Liegen schlafen. Grund hierfür ist, dass sie einfach zu dick sind. Das Gleiche gilt für Nashörner und andere Dickhäuter: Ihre Körperfülle würde die Lunge erdrücken, wenn sie zu lange liegen.

Übrigens, auch wenn es für uns nicht üblich ist im Stehen zu schlafen, schaffen es so manch müde Krieger doch tatsächlich auch: Sieh selbst – aber Achtung: Schmunzelgefahr!

 

Bei uns findest Du alles für Deinen erholsamen Schlaf:

 

3. Tiere, die auf nur einem Bein schlafen

Sie stehen nicht nur häufig tagsüber auf einem Bein im Wasser, sondern schlafen auch so: Störche und Flamingos. Wie kann das gemütlich sein? Diese Frage wird wohl für immer ungeklärt bleiben. Doch warum sie so kurios schlafen, wurde dank Matthew Anderson und Sarah Williams von der Saint Joseph’s Uni in Philadelphia aufgedeckt: Störche und Flamingos sind ganz einfach Frostbeulen!

Die Thermo-These der Forscher ist die, dass wenn nur ein Bein nass wird, der Körper mehr Wärme speichert. Sollte das eine Standbein zu kalt werden, wird es einfach gewechselt und wieder mehr Wärme getankt. Solchen Frierkatzen würden wir übrigens in unserem Onlineshop ein exklusives Wärmepaket zusammenstellen, aus einer herrlich wärmespeichernden Kaltschaummatratze plus Kuscheldecke.

Eine andere Theorie der beiden Forscher ist die, das so Wasserparasiten keine Chance haben, sich an wasserarmen Körperstellen anzusiedeln, da die Beine immer abwechselnd trocknen.

 

4. Tiere, die mit dem Kopf nach unten schlafen

Ein Faultier hängt kopfüber am Ast

Sowohl Fledermäuse als auch Faultiere schlafen mit dem Kopf nach unten hängend. Auch tagsüber entspannen sie oft in dieser Position. Die kleinen Füßchen der Fledermäuse sind einfach nicht zum Stehen und Gehen geeignet. Dafür sind sie aber perfekt, um sich ganz ohne Muskelkraft kopfüber irgendwo festzukrallen.

So können sie auch schnell ihre Flughaut aufspannen und ratzfatz von dannen fliegen, wenn irgendwo Gefahr lauert. Ein weiterer kurioser Fakt der kleinen Säugetiere ist der, dass die Füße nicht wie bei fast allen anderen Tieren nach vorn zeigen, sondern nach hinten!

Warum Faultiere kopfüber schlafen, liegt an den langen sichelförmigen Krallen. Diese verhaken sich so fest an den Ästen der Bäume, dass sie überhaupt keine Bedenken vor dem Herunterfallen haben brauchen. Selbst im Schlaf halten sich die Krallen der wohl gemütlichsten Tiere der Welt wie von ganz allein am Baum fest.

Jedoch müssen natürlich auch Faultiere nach Feinden Ausschau halten, während sie gemütlich in den Bäumen herum lümmeln. Das führt uns direkt zum nächsten verrückten Fakt: Faultiere behalten ihre Umgebung im Blick, indem sie ihren Kopf um bis zu 180 Grad drehen können! Falls Du vergleichen möchtest: Bei uns Menschen klappt die Kopfdrehung nur bis zu 80 Grad.

 

5. Tiere, die mit offenen Augen schlafen

Fische müssen nicht einmal die Augen schließen, um zu schlafen. Der Grund hierfür ist einfach und plausibel: Sie besitzen überhaupt keine Augenlider. 

 

6. Tiere, die mit nur einer Gehirnhälfte schlafen

Delfin schwimmt im Meer


Wie schlafen eigentlich Delfine? Unglaublich aber wahr: Delfine 
schlafen wie viele andere Meeressäugetiere mit nur einer Gehirnhälfte. Die andere benötigen sie zum schwimmen und um regelmäßig an die Oberfläche zu gelangen, um Luft zu holen. Schlafende Delfine, Wale, Robben und Co. erkennen Sie übrigens daran, dass sie mit einem Auge geschlossen auf der Seite liegen und im Kreis umhertreiben.

Nach einer Weile wechseln sie die Seiten und schlafen mit der anderen Hirnhälfte. Ein wachsames Auge brauchen Delfine übrigens auch, um auf ihre Mitschwimmer zu achten. Möglicherweise muss ein anderer Delfin daran erinnert werden Luft zu holen, dann bekommt dieser schnell mal einen kleinen Stups. Außerhalb des Wassers schlafen Robben übrigens mit beiden Hirnhälften!

 

7. Tiere, die beim Fliegen schlafen

Vögel fliegen in der Luft

Achtung, schlafende Vögel unterwegs! Die These, dass Zugvögel die ihre Winterreise antreten, während des Fliegens schlafen, ist nicht zu 100% belegt. Außer beim Alpensegler – denn dieser ist bis zu sieben Monaten in der Luft! Forscher vermuten, dass der Schlaf bei Vögeln ähnlich wie bei Meeressäugetieren abläuft. So schläft nur eine Hirnhälfte und die andere ist noch aktiv. Sie stellten außerdem fest, dass sich in der Nacht der Flügelschlag verlangsamt. Also: Wenn demnächst ein Vogel mal wieder im Tiefflug unterwegs ist, lieber den Kopf ducken und Vorsicht walten lassen! Du willst ihn ja schließlich nicht unsanft wecken.

 

Welches Tier schläft am längsten?

Bei uns Menschen ist der wohl bekannteste Langschläfer Albert Einstein. Das Genie, das Raum, Zeit und Gravitation erforschte, schlief nämlich bis zu 14 Stunden täglich. Unsere herrlichen Bettdecken und Matratzen laden auch regelrecht dazu ein, sich den halben Tag im Bett einzukuscheln. Wer bei den Tieren den Rekord im Schlafen (abgesehen von Winterschläfern) hält, erfährst Du hier:

 

TierartTägliche Schlafstunden
Fledermaus und KoalaBis zu 20 Stunden
IgelZwischen 18 und 20 Stunden
FaultierZwischen 15 und 20 Stunden
Katze und LöweZwischen 14 und 16 Stunden
GepardZwischen 10 und 12 Stunden
Schimpanse und Gorilla10 Stunden

 

 

Welche Tiere halten Winterschlaf?

Viele Tiere halten Winterschlaf, um die insekten- beziehungsweise futterarme und frostige Zeit zu überstehen. Sie graben sich ihre Nester entweder unter der Erde oder in Höhlen und harren dort monatelang in einer Art Winterstarre aus. Am längsten schlummert der Siebenschläfer die kalten Wintermonate weg. Wie der Name schon verrät, schläft er ganze sieben Monate!

Ein Löwe schläft auf Stein Ein Koala schläft festgekrallt an einem Ast Ein schlafendes Gorilla Baby auf Gorilla Mama

Hier haben wir drei interessante Fakten über den Langschläfer für Dich zusammengesucht:

- Siebenschläfer verlieren manchmal die Hälfte ihres Körpergewichts während des Winterschlafs
- Ihr Winterquartier legen sie bis zu einem Meter tief unter der Erde an und kommen dort erst raus, sobald die Temperaturen über 20 Grad klettern
- Sollte er in einem warmen Gebäude den Winter überbrücken, erwacht der kleine Nager auch schon einmal früher aus seiner Winterstarre

Ein Igel im LaubhaufenIn Deutschland ist der wohl bekannteste Winterschläfer der Igel. Der Igel hält seinen Winterschlaf am liebsten unter Bergen von Laub. Wenn Du einem Igel also mal eine Freude bereiten möchtest, kehre in Deinem Garten die hinabfallenden Blätter unter dem Baum zu einem kleinen Laubhaufen zusammen und lass diesen den ganzen Winter über liegen. Der Igel verfällt in tiefen Winterschlaf von November bis März. Auch Eichhörnchen halten Winterschlaf, jedoch ist es bei den kleinen Nagern eher eine Art Winterruhe, da sie in keinen allzu tiefen Schlaf sinken und immer noch aktiv sind. Außerdem fallen noch Murmeltiere, Haselmäuse, Fledermäuse und Braunbären in eine Winterstarre.

Wir überbrücken die kalte Jahreszeit übrigens am liebsten unter herrlich warmen Winterdecken. Die halten Dich garantiert kuschelig warm!

 

 Bei uns findest Du alles für Deinen erholsamen Schlaf:

 

Welches Tier schläft nicht oder am wenigsten?

Ein Okapi lässt sich das Heu schmecken

 

Der Rekordhalter unter den Kurzschläfern ist mit Abstand das Okapi. Seine Tiefschlafphase hält sage und schreibe 30 Sekunden an. Diese wiederholt sich zwar bis zu zehn Mal die Nacht, dennoch trifft es hier der Begriff Sekundenschlaf auf den Punkt.  Gefolgt wird das Okapi von einer Giraffe mit ein bis zwei Stunden Schlaf. Wespen und Pferde schlafen maximal drei Stunden.

Gibt es Tiere, die nicht schlafen?

Diese Frage ist heiß diskutiert. Forscher haben vorsichtig die These geäußert, dass der Ochsenfrosch möglicherweise das einzige Tier ist, das nie schläft. Aber auch über manche Fische und Haie gibt es die Vermutung, dass sie nicht wirklich in eine Tiefschlafphase fallen, sondern lediglich ihre Hirnfunktion herunterfahren.

 

Wie schlafen Pferde?

Pferd liegt auf der Wiese

 

 Tief und fest schlafen Pferde nur drei Stunden täglich. Allerdings verbringen sie über den Tag verteilt viel Zeit damit, einfach zu dösen. Wann ein Pferd döst, erkennst Du daran, dass sie einen Hinterhuf leicht abknicken und ihren Kopf ein Stück weit absenken. Auch die Augenlider sind teilweise geschlossen. In der Wildnis schlafen die Herdentiere übrigens nicht alle gleichzeitig. Einige Tiere halten immer nach Gefahr Ausschau.

 

Wie schlafen Fische?

Fische schwimmen im Meer

 

Fische sind eine der wenigen Tierarten, die keine Augenlider haben und deshalb mit offenen Augen schlafen und gleichzeitig weiter schwimmen. Daher können Taucher nicht unterscheiden, ob Fische schlafen oder nicht. Einige Fischarten verfallen in keine Tiefschlafphase, sondern dösen eher leicht vor sich hin. Würden sie tief und fest schlafen, wären sie nämlich leichte Beute für Haie und alle anderen Raubfische.

 

Wie schlafen Giraffen?

Giraffe in der Wildnis

 

Die Giraffe hat einen kurzen Schlaf. Sie schlummert gerade einmal ein bis drei Stunden – und das auch noch im Stehen. Ihren langen Beinen und ihrem schweren Körper fällt es zu schwer, sich niederzulassen und wieder hoch zu hieven. 

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Wie schlafen Vögel?

Zugvögel haben wohl das kurioseste Schlafverhalten. Und bei uns würden sie auch schnell aus dem Verkehr gezogen werden – immerhin ist Sekundschlaf am Steuer bei uns ein absolutes Tabu. Doch bei Vögeln, die auf der Reise in den Süden sind, bietet es sich eben an während schönen Gleitphasen mal kurz die Äugelein zu schließen – natürlich niemals zu lange.

 

Wie schlafen andere Vögel?

Gänse schlafen im Stehen

 

Andere Vögel werden oft schlafend auf einem Ast gesichtet, mit dem Kopf zwischen den Flügeln. Sie fallen nicht herunter, da ihre Krallen den Ast fest umschlingen und die Unterschenkel diesen Griff automatisch sichern. Dies geschieht ganz ohne Muskelkraft, sodass dieser auch während des Schlafens verlässlich ist. Erst mit Muskelkraft wird die Halterung gelöst.

Nun hast Du ganz schön viele skurrile Angewohnheiten und Schlafpositionen von Tieren kennengelernt. Für uns Menschen ist die horizontale Lage dann doch noch am Bequemsten zum Schlafen, oder was meinst Du? Du bist aktuell auf der Suche nach dem ultimativ-bequemen Schlafplatz und möchtest Dich noch schöner betten oder hast Fragen zu unseren Produkten? Dann kannst Du uns einfach unter 0561-941 882 39 anrufen oder unter info@lumizl.de erreichen. Wir beraten Dich gerne!

Du möchtest eine kleine Herausforderung? Dann teste doch einmal hier Dein Wissen, ob Du Dir gemerkt hast, wie die verschiedenen Tiere schlafen. Viel Spaß beim Quizzen!

  

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