leichter aufstehen

Besser aufstehen

Wenn morgens der Wecker klingelt, ist die Snooze-Taste oft unser bester Freund. Wir quälen uns jeden Tag aufs Neue nur schweren Herzens aus dem Bett, um uns anschließend auf direktem Wege zur Kaffeemaschine zu schleppen.  Während wir langsam versuchen die Augen zu öffnen, sollte uns jedoch keiner ansprechen. Dieser Zustand ist garantiert vielen von uns bekannt. Angeblich sind jedoch nur 25 Prozent aller Menschen Morgenmuffel. Das heißt, es gibt sie wirklich: Die Frühaufsteher, die putzmunter und fröhlich aus dem Bett springen. Wie Du auch auf die Seite der 75 Prozent der glücklichen Frühaufsteher wechseln und wie Du morgens besser wach werden kannst, verraten wir Dir hier im Blog!

 

Facts über Morgenmuffel

Zerzauste Haare, leicht grimmige Gesichtszüge, schweigend oder brummig und mit einem Kaffee in der Hand – so trifft man ihn meistens nach dem Aufstehen an, den Morgenmuffel. Wusstest Du schon, dass diese morgendlichen Launen oftmals bereits in den Genen verankert sind? Bei Langschläfern ist der Biorhythmus und die innere Uhr einfach anders gestrickt. Während bei Frühaufstehern der Wecker ein entgegenkommendes Hilfsmittel ist, ist er bei Morgenmuffeln und Spätaufstehern ein absoluter Albtraum. Deswegen gehören Morgenmuffel auch zu der Art von Menschen, die erst in den späten Abendstunden zur Höchstform auflaufen. Frühaufsteher sind hingegen morgens am Produktivsten. Doch das schöne ist: Als Morgenmuffel kannst Du Deinem Biorhythmus auf die Schliche gehen und mit einigen Tricks Dein morgendliches Aufstehen einfacher und vor allem angenehmer gestalten. Wir stellen Dir unsere drei besten Methoden vor. 

 

Morgenmuffel

 

Besser aufstehen Tipp 1: Die perfekten Bedingungen

Wenn Du morgens müde und erschöpft aufwachst – egal ob mit oder ohne Wecker klingeln – ist die erste Frage, die Du Dir stellen solltest, ob Du und Dein Schlafzimmer überhaupt aufeinander abgestimmt seid. Von der Matratze über die Wahl Deines Pyjamas bis zum richtigen Licht zum Aufstehen solltest Du Deine Nachtruhe gut vorbereiten und Dir die perfekte Basis für erholsamen Schlaf schaffen. 

  Pyjama & Bettdecke

Es gibt einige Menschen, die trotz dicker Winterdecke noch in einen flauschigen Baumwoll-Pyjama schlüpfen, um sich bloß keiner Kälte auszusetzen. Oder es gibt die Menschen, die das gesamte Jahr über mit einer Winter- oder einer Sommerdecke schlummern. Dass sich so jedoch oftmals die Hitze staut und so ein unruhiger Schlaf entsteht, der einen brummig aufstehen lässt, ist die typische Konsequenz. Besser aufstehen kannst Du garantiert, wenn Du Deinen Pyjama an jede Jahreszeit sowie an Deine Bettwäsche anpasst. Solltest Du bereits eine sehr dicke Winterdecke haben, reicht Dir vermutlich ein etwas leichterer Pyjama. Denn auch wenn es anfangs etwas kühler ist, sorgt die richtige Decke dafür, Deine Körperwärme zu speichern und Dir über die Nacht verteilt genügend Wärme zu spenden. Unser Tipp: Sollten die ersten Minuten noch zu kalt im Bett sein, dann lieber eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen verwenden, dass Dich die ersten Minuten, jedoch nicht die ganze Nacht über aufwärmt. Auch ist es für ein angenehmes Schlafklima wichtig, eine Sommer- sowie eine Winterdecke zu haben.

 

Pyjama und Bettdecke

 

  Matratze

Morgens Aufstehen ist eine qual für Dich? Dann schläfst Du vielleicht auf der falschen Matratze. Kaltschaum, Taschenfederkern, Visco-Schaum, Latex oder Gelmatratze – es gibt zahlreiche unterschiedliche Arten. Jeder Mensch schläft anders und hat so auch andere Anforderungen an einen erholsamen Schlaf. Du bist eine Frierkatze? Dann ist eine Kaltschaummatratze möglicherweise perfekt für Dich, da sie Deine Körpertemperatur speichert und Dich so warm hält. Du bist ein hitziger Schlaftyp? Eine Taschenfederkernmatratze sorgt für eine hohe Luftdurchlässigkeit und lässt vom Körper abgesonderte Flüssigkeiten sehr gut entweichen. Du bist etwas druckempfindlicher? Geltex® inside Matratzen sorgen durch ihre dünne Gelschicht für einen sanften und anschmiegsamen Schlaf. Erfahre mehr in unserem Blog darüber, welche Matratze zu Deinem individuellen Schlaftyp passt oder lass Dich von unseren freundlichen Jungs und Mädels vom Kundenservice beraten. Denn die richtige Matratze kann einem zu ruhigeren Nächten verhelfen und einen so morgens leichter aufstehen lassen.

 

Matratzen und Bettwaren

 

  Tageslichtlampen

Neben der Wahl der richtigen Matratze, Bettdecke und Pyjama, kann Dir auch das richtige Licht am Morgen helfen, leichter aufstehen zu können. Viele unterschätzen die Wirkung von Licht, denn Tageslichtlampen können Dir tatsächlich zu einem kleinen Energie-Boost am Morgen verhelfen. Wie der Name schon verrät, erzeugen die Leuchten ein Licht, dass dem Tageslicht ähnelt. Die Wellenlängen, die durch die Spektralfarben entstehen, stimulieren nicht nur unsere Sinneszellen, sondern stoppen auch die Produktion des Schlafhormons Melatonin, was uns wach macht. Durch Lichteinbruch einer Tageslichtlampe wird sogar Melatonin abgebaut, was Dir zusätzlich Energie schenkt. Deshalb ist eine Tageslichtlampe das perfekte Helferlein, um besser aufwachen zu können. Erfahre mehr über Tageslichtlampen in unserem Blog! 

 

Tageslichtlampe

 

Besser aufstehen Tipp 2: Der 90 Minuten Rhythmus

Von der richtigen Matratze bis zur Tageslichtlampe gibt es natürlich noch weiterer Tricks um leichter aufstehen zu können. Während wir schlafen, durchlaufen wir verschiedene Schlafphasen: Die Leichtschlafphase, die Tiefschlafphase und die REM-Schlafphase. Diese werden jede Nacht mehrmals wiederholt und dauern in der Regel 90 Minuten an. Jede einzelne Phase ist wichtig für eine vollständige Erholung. Deshalb empfiehlt es sich, seinen Wecker so zu stellen, dass man einen ungefähren Rhythmus von 90 Minuten einhält. Quasi so, dass Du erst nach 6 oder nach 7,5 Stunden beispielsweise aufwachst. Wenn Du nämlich inmitten einer Tiefschlafphase aus dem Schlaf gerissen wirst, kannst Du morgens garantiert nicht gut aufstehen. Deshalb versuche als Morgenmuffel demnächst Deinen Wecker an den 90 Minuten Schlafzyklus anzupassen.

Infografik Schlafphasen

 

Besser aufstehen Tipp 3: Morgenroutine aufbauen nach Hal Elrod 

Miracle Morning ist eine momentan sehr beliebte Methode, die dabei helfen soll, morgens leichter aufstehen zu können. Allem voran sagt Miracle Morning Schöpfer Hal Elrod, dass wer morgens bereits beim Aufstehen seinem Gehirn signalisiert, lieber liegen bleiben zu wollen, direkt schlecht und muffelig in den Tag startet. Mit einer Morgenroutine kannst Du dem entgegenwirken. Wer sich morgens ein Programm zusammenstellt, auf das man sich direkt schon vor dem Schlafengehen freuen kann, steht auch garantiert besser auf. Jeder Mensch benötigt unterschiedlich viel Schlaf, um erholt aufzuwachen. Jedoch sagt Hal Elrod, dass wie viel Schlaf Du glaubst zu brauchen, einen großen Einfluss darauf hat, wie fit Du Dich fühlst. Sprich Du kannst Dir einreden, dass Du zu wenig Schlaf bekommst oder Du versucht Dir klar zu machen, dass Du definitiv genug und erholsam schlummern wirst.

Der erste Gedanken vor dem Einschlafen ist gleichzeitig der erste Gedanke nach dem Aufwachen. Also stell Dir vor, Du denkst schon vor dem Einschlafen daran, dass Du ganz sicher nicht genug Schlaf bekommen wirst und der nächste Tag sicher hart für Dich wird. Das Resultat daraus wird sein, dass Du ganz sicher nicht fit und erholt aufwachst. Immerhin hast Du es Dir schon prophezeit. Vor einer tollen Urlaubsreise beispielsweise hast Du vermutlich keine Probleme aus dem Bett zu kommen, da Du Dich schon vor dem Einschlafen auf den bevorstehenden Urlaub freust und so auch nach dem Aufstehen als erstes an den Urlaub denkst.

Mit Hal Elrods Miracle Morning sollst Du zukünftig genauso gerne aufstehen, als würdest Du in den Urlaub fahren. Und auch, dass der Wecker bis zu einer Stunde früher klingelt, soll laut Hal Elrod kein Problem darstellen. Wir zeigen Dir, welche Punkte Hal Elrod praktiziert und für einen Miracle Morning vorschlägt. Natürlich kannst Du Diese Punkte persönlich an Dich anpassen und variieren:

 

  Miracle Morning nach Hal Elrod

Positive Erwartungen an den nächsten Tag: Wenn Du ins Bett gehst, lasse keine negativen Gedanken zu. Denk daran und rede Dir sogar ein, dass Du am nächsten Tag fit und erholt aufwachst und nicht, dass Du vielleicht keine Lust hast, so früh aufzustehen. Trickse Deine Gedanken aus!

Wecker umstellen: Stelle Deinen Wecker auf die andere Seite des Schalfzimmers, sodass Du aufstehen musst. 

Gesicht waschen & Zähne putzen: Wenn Du jetzt schon aus dem Bett aufgestanden bist, kannst Du Dich gleich ins Bad begeben und kurz Dein Gesicht waschen und Zähne putzen. So fühlst Du Dich direkt viel frischer.

Großes Glas Wasser trinken: Dehydration sorgt für Erschöpfung und Müdigkeit und im Schlaf verlieren wir eine Menge Flüssigkeit. Deshalb ist es wichtig, nach dem Aufstehen direkt ein Glas Wasser zu trinken.

Morgensport: Klingt erst einmal grausam und undenkbar. Jedoch wirst Du als Morgenmuffel nach einigen Tagen erkennen, wie fit Dich diese Morgenroutine in den Tag starten lässt. Du wirst Dich so gut fühlen, dass Du sie zukünftig nicht mehr missen möchtest! 

• Ruhe am Morgen: Wenn jeder Morgen in Eile abläuft, ist die logische Konsequenz daraus, dass Du die Lust am Aufstehen verlierst. Deshalb ist es wichtig, sich nach dem Aufstehen etwas Zeit für sich zu nehmen, um in Ruhe in den Tag zu starten. Egal ob Du meditierst oder Dich einfach nur ruhig hinsetzt und Dich einmal für eine kurze Zeit auf Deine Atmung konzentrierst. Du wirst schnell feststellen, dass Dein Tag viel angenehmer startet und Dir das Aufstehen leichter fällt.

Visualisierung: Was für Ziele willst Du erreichen? Was sind Deine Träume? Wofür lohnt es sich, jeden Tag aufzustehen und zu kämpfen? Visualisiere Deine Ziele und Deine Träume und schaffe so ein rundum positives Mindset. Stelle Dir bildlich vor, wie Du Deine Ziele erreichst und was Du dafür tun musst. Pinne Dir Deine Ziele auch zum Beispiel an den Kühlschrank, um sie so immer vor Augen zu haben.

Tagebuch: Der letzte Punkt auf Hal Elrods Morgenroutine-Plan ist, ein kurzes Tagebuch zu führen. Du bekommst direkt viel bessere Laune, wenn Du aufschreibst, weshalb Du dankbar bist, was vielleicht Deine To-Dos für den Tag sind und Du Dir Deine Wünsche für den Tag notierst.

Hal Elrod plant für sein Morgenroutine-Programm etwa eine Stunde ein. Das heißt, er stellt sich seinen Wecker eine Stunde vor seiner eigentlichen Aufwachzeit. Wenn Du mehr darüber erfahren willst, schau Dir dieses kurze Video an:  

 

Du hast noch Tipps, wie man morgens besser aufsteht? Dann freuen wir uns über Deinen Kommentar! Solltest Du noch Fragen haben, dann zögere nicht uns schreib uns an info@lumizil.de. Wir helfen Dir gerne weiter! 

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