Morgenmuffel

Besser aufstehen

Wenn morgens der Wecker klingelt, ist die Snooze-Taste oft unser bester Freund. Wir quälen uns jeden Tag aufs Neue nur schweren Herzens aus dem Bett, um uns anschließend auf direktem Wege zur Kaffeemaschine zu schleppen.  Während wir langsam versuchen die Augen zu öffnen, sollte uns jedoch keiner ansprechen. Dieser Zustand ist garantiert vielen von uns bekannt. Angeblich sind jedoch nur 25 Prozent aller Menschen Morgenmuffel. Das heißt, es gibt sie wirklich: Die Frühaufsteher, die putzmunter und fröhlich aus dem Bett springen. Wie Du auch auf die Seite der 75 Prozent der glücklichen Frühaufsteher wechseln und wie Du morgens besser wach werden kannst, verraten wir Dir hier im Blog!

 

Facts über Morgenmuffel

Zerzauste Haare, leicht grimmige Gesichtszüge, schweigend oder brummig und mit einem Kaffee in der Hand – so trifft man ihn meistens nach dem Aufstehen an, den Morgenmuffel. Wusstest Du schon, dass diese morgendlichen Launen oftmals bereits in den Genen verankert sind? Bei Langschläfern ist der Biorhythmus und die innere Uhr einfach anders gestrickt. Während bei Frühaufstehern der Wecker ein entgegenkommendes Hilfsmittel ist, ist er bei Morgenmuffeln und Spätaufstehern ein absoluter Albtraum. Deswegen gehören Morgenmuffel auch zu der Art von Menschen, die erst in den späten Abendstunden zur Höchstform auflaufen. Frühaufsteher sind hingegen morgens am Produktivsten. Doch das schöne ist: Als Morgenmuffel kannst Du Deinem Biorhythmus auf die Schliche gehen und mit einigen Tricks Dein morgendliches Aufstehen einfacher und vor allem angenehmer gestalten. Wir stellen Dir unsere drei besten Methoden vor. 

 

Morgenmuffel

 

Besser aufstehen Tipp 1: Die perfekten Bedingungen

Wenn Du morgens müde und erschöpft aufwachst – egal ob mit oder ohne Wecker klingeln – ist die erste Frage, die Du Dir stellen solltest, ob Du und Dein Schlafzimmer überhaupt aufeinander abgestimmt seid. Von der Matratze über die Wahl Deines Pyjamas bis zum richtigen Licht zum Aufstehen solltest Du Deine Nachtruhe gut vorbereiten und Dir die perfekte Basis für erholsamen Schlaf schaffen. 

  Pyjama & Bettdecke

Es gibt einige Menschen, die trotz dicker Winterdecke noch in einen flauschigen Baumwoll-Pyjama schlüpfen, um sich bloß keiner Kälte auszusetzen. Oder es gibt die Menschen, die das gesamte Jahr über mit einer Winter- oder einer Sommerdecke schlummern. Dass sich so jedoch oftmals die Hitze staut und so ein unruhiger Schlaf entsteht, der einen brummig aufstehen lässt, ist die typische Konsequenz. Besser aufstehen kannst Du garantiert, wenn Du Deinen Pyjama an jede Jahreszeit sowie an Deine Bettwäsche anpasst. Solltest Du bereits eine sehr dicke Winterdecke haben, reicht Dir vermutlich ein etwas leichterer Pyjama. Denn auch wenn es anfangs etwas kühler ist, sorgt die richtige Decke dafür, Deine Körperwärme zu speichern und Dir über die Nacht verteilt genügend Wärme zu spenden. Unser Tipp: Sollten die ersten Minuten noch zu kalt im Bett sein, dann lieber eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen verwenden, dass Dich die ersten Minuten, jedoch nicht die ganze Nacht über aufwärmt. Auch ist es für ein angenehmes Schlafklima wichtig, eine Sommer- sowie eine Winterdecke zu haben.

 

Pyjama und Bettdecke

 

  Matratze

Morgens Aufstehen ist eine qual für Dich? Dann schläfst Du vielleicht auf der falschen Matratze. Kaltschaum, Taschenfederkern, Visco-Schaum, Latex oder Gelmatratze – es gibt zahlreiche unterschiedliche Arten. Jeder Mensch schläft anders und hat so auch andere Anforderungen an einen erholsamen Schlaf. Du bist eine Frierkatze? Dann ist eine Kaltschaummatratze möglicherweise perfekt für Dich, da sie Deine Körpertemperatur speichert und Dich so warm hält. Du bist ein hitziger Schlaftyp? Eine Taschenfederkernmatratze sorgt für eine hohe Luftdurchlässigkeit und lässt vom Körper abgesonderte Flüssigkeiten sehr gut entweichen. Du bist etwas druckempfindlicher? Geltex® inside Matratzen sorgen durch ihre dünne Gelschicht für einen sanften und anschmiegsamen Schlaf. Erfahre mehr in unserem Blog darüber, welche Matratze zu Deinem individuellen Schlaftyp passt oder lass Dich von unseren freundlichen Jungs und Mädels vom Kundenservice beraten. Denn die richtige Matratze kann einem zu ruhigeren Nächten verhelfen und einen so morgens leichter aufstehen lassen.

 

Matratzen und Bettwaren

 

  Tageslichtlampen

Neben der Wahl der richtigen Matratze, Bettdecke und Pyjama, kann Dir auch das richtige Licht am Morgen helfen, leichter aufstehen zu können. Viele unterschätzen die Wirkung von Licht, denn Tageslichtlampen können Dir tatsächlich zu einem kleinen Energie-Boost am Morgen verhelfen. Wie der Name schon verrät, erzeugen die Leuchten ein Licht, dass dem Tageslicht ähnelt. Die Wellenlängen, die durch die Spektralfarben entstehen, stimulieren nicht nur unsere Sinneszellen, sondern stoppen auch die Produktion des Schlafhormons Melatonin, was uns wach macht. Durch Lichteinbruch einer Tageslichtlampe wird sogar Melatonin abgebaut, was Dir zusätzlich Energie schenkt. Deshalb ist eine Tageslichtlampe das perfekte Helferlein, um besser aufwachen zu können. Erfahre mehr über Tageslichtlampen in unserem Blog! 

 

Tageslichtlampe

 

Besser aufstehen Tipp 2: Der 90 Minuten Rhythmus

Von der richtigen Matratze bis zur Tageslichtlampe gibt es natürlich noch weiterer Tricks um leichter aufstehen zu können. Während wir schlafen, durchlaufen wir verschiedene Schlafphasen: Die Leichtschlafphase, die Tiefschlafphase und die REM-Schlafphase. Diese werden jede Nacht mehrmals wiederholt und dauern in der Regel 90 Minuten an. Jede einzelne Phase ist wichtig für eine vollständige Erholung. Deshalb empfiehlt es sich, seinen Wecker so zu stellen, dass man einen ungefähren Rhythmus von 90 Minuten einhält. Quasi so, dass Du erst nach 6 oder nach 7,5 Stunden beispielsweise aufwachst. Wenn Du nämlich inmitten einer Tiefschlafphase aus dem Schlaf gerissen wirst, kannst Du morgens garantiert nicht gut aufstehen. Deshalb versuche als Morgenmuffel demnächst Deinen Wecker an den 90 Minuten Schlafzyklus anzupassen.

Infografik Schlafphasen

 

Besser aufstehen Tipp 3: Morgenroutine aufbauen nach Hal Elrod 

Miracle Morning ist eine momentan sehr beliebte Methode, die dabei helfen soll, morgens leichter aufstehen zu können. Allem voran sagt Miracle Morning Schöpfer Hal Elrod, dass wer morgens bereits beim Aufstehen seinem Gehirn signalisiert, lieber liegen bleiben zu wollen, direkt schlecht und muffelig in den Tag startet. Mit einer Morgenroutine kannst Du dem entgegenwirken. Wer sich morgens ein Programm zusammenstellt, auf das man sich direkt schon vor dem Schlafengehen freuen kann, steht auch garantiert besser auf. Jeder Mensch benötigt unterschiedlich viel Schlaf, um erholt aufzuwachen. Jedoch sagt Hal Elrod, dass wie viel Schlaf Du glaubst zu brauchen, einen großen Einfluss darauf hat, wie fit Du Dich fühlst. Sprich Du kannst Dir einreden, dass Du zu wenig Schlaf bekommst oder Du versucht Dir klar zu machen, dass Du definitiv genug und erholsam schlummern wirst.

Der erste Gedanken vor dem Einschlafen ist gleichzeitig der erste Gedanke nach dem Aufwachen. Also stell Dir vor, Du denkst schon vor dem Einschlafen daran, dass Du ganz sicher nicht genug Schlaf bekommen wirst und der nächste Tag sicher hart für Dich wird. Das Resultat daraus wird sein, dass Du ganz sicher nicht fit und erholt aufwachst. Immerhin hast Du es Dir schon prophezeit. Vor einer tollen Urlaubsreise beispielsweise hast Du vermutlich keine Probleme aus dem Bett zu kommen, da Du Dich schon vor dem Einschlafen auf den bevorstehenden Urlaub freust und so auch nach dem Aufstehen als erstes an den Urlaub denkst.

Mit Hal Elrods Miracle Morning sollst Du zukünftig genauso gerne aufstehen, als würdest Du in den Urlaub fahren. Und auch, dass der Wecker bis zu einer Stunde früher klingelt, soll laut Hal Elrod kein Problem darstellen. Wir zeigen Dir, welche Punkte Hal Elrod praktiziert und für einen Miracle Morning vorschlägt. Natürlich kannst Du Diese Punkte persönlich an Dich anpassen und variieren:

 

  Miracle Morning nach Hal Elrod

Positive Erwartungen an den nächsten Tag: Wenn Du ins Bett gehst, lasse keine negativen Gedanken zu. Denk daran und rede Dir sogar ein, dass Du am nächsten Tag fit und erholt aufwachst und nicht, dass Du vielleicht keine Lust hast, so früh aufzustehen. Trickse Deine Gedanken aus!

Wecker umstellen: Stelle Deinen Wecker auf die andere Seite des Schalfzimmers, sodass Du aufstehen musst. 

Gesicht waschen & Zähne putzen: Wenn Du jetzt schon aus dem Bett aufgestanden bist, kannst Du Dich gleich ins Bad begeben und kurz Dein Gesicht waschen und Zähne putzen. So fühlst Du Dich direkt viel frischer.

Großes Glas Wasser trinken: Dehydration sorgt für Erschöpfung und Müdigkeit und im Schlaf verlieren wir eine Menge Flüssigkeit. Deshalb ist es wichtig, nach dem Aufstehen direkt ein Glas Wasser zu trinken.

Morgensport: Klingt erst einmal grausam und undenkbar. Jedoch wirst Du als Morgenmuffel nach einigen Tagen erkennen, wie fit Dich diese Morgenroutine in den Tag starten lässt. Du wirst Dich so gut fühlen, dass Du sie zukünftig nicht mehr missen möchtest! 

• Ruhe am Morgen: Wenn jeder Morgen in Eile abläuft, ist die logische Konsequenz daraus, dass Du die Lust am Aufstehen verlierst. Deshalb ist es wichtig, sich nach dem Aufstehen etwas Zeit für sich zu nehmen, um in Ruhe in den Tag zu starten. Egal ob Du meditierst oder Dich einfach nur ruhig hinsetzt und Dich einmal für eine kurze Zeit auf Deine Atmung konzentrierst. Du wirst schnell feststellen, dass Dein Tag viel angenehmer startet und Dir das Aufstehen leichter fällt.

Visualisierung: Was für Ziele willst Du erreichen? Was sind Deine Träume? Wofür lohnt es sich, jeden Tag aufzustehen und zu kämpfen? Visualisiere Deine Ziele und Deine Träume und schaffe so ein rundum positives Mindset. Stelle Dir bildlich vor, wie Du Deine Ziele erreichst und was Du dafür tun musst. Pinne Dir Deine Ziele auch zum Beispiel an den Kühlschrank, um sie so immer vor Augen zu haben.

Tagebuch: Der letzte Punkt auf Hal Elrods Morgenroutine-Plan ist, ein kurzes Tagebuch zu führen. Du bekommst direkt viel bessere Laune, wenn Du aufschreibst, weshalb Du dankbar bist, was vielleicht Deine To-Dos für den Tag sind und Du Dir Deine Wünsche für den Tag notierst.

Hal Elrod plant für sein Morgenroutine-Programm etwa eine Stunde ein. Das heißt, er stellt sich seinen Wecker eine Stunde vor seiner eigentlichen Aufwachzeit. Wenn Du mehr darüber erfahren willst, schau Dir dieses kurze Video an:  

 

Du hast noch Tipps, wie man morgens besser aufsteht? Dann freuen wir uns über Deinen Kommentar! Solltest Du noch Fragen haben, dann zögere nicht uns schreib uns an info@lumizil.de. Wir helfen Dir gerne weiter! 

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Gymnastikübungen im Bett: So vertreibst Du den Morgenmuffel in Dir!

 Zu dunkel, zu früh und viel zu kalt – wer hat da schon Lust aufzustehen? Die Snooze-Taste an unseren Weckern wird zu unserem besten Freund und all die leckeren Weihnachtsplätzchen sowie der Glühwein- und Bierbauch machen sich auch so langsam aber sicher bemerkbar. Jetzt bloß nicht in ein Wintertief fallen!

Mit unserem Morgen Workout kommst du nicht nur besser aus den Federn und vergräbst den Morgenmuffel ganz tief in Dir, sondern startest richtig fit und energiegeladen in den Tag. Keine Angst, Du musst keinen Fuß vor die eisige Tür setzen oder Deinen Wecker eine Stunde früher stellen. Ab in den Schrank mit Deinen Laufschuhen und Deiner Sportmatte, denn ab heute sind Deine Matratze und Deine kuschelige Bettdecke Deine optimalen Workout-Partner. Und hierbei reicht es völlig den Wecker 15-20 Minuten früher als sonst zu stellen. Du glaubst nicht, dass das funktioniert? Unsere Kollegin Paula hat es selbst drei Wochen lang getestet und ist begeistert! Hach ja, so schön kann also Frühsport sein..

 

 

 

 

 

 

Gymnastikübungen für Dein Bett

 

Unser Morgen Workout-Programm teilt sich in drei, nach Belieben vier unterschiedliche Einheiten
auf. Angefangen beim Aufwachen & Dehnen, über Muskeltraining bis hin zu einem Abschlussdehnen ist alles dabei. Und für die ganz eifrigen Sportler unter uns, haben wir noch drei Extra-Aufgaben zusammengestellt!

 

AUFWACHEN & DEHNEN

 

1. Atmen: Nach dem Wecker klingeln kannst Du ruhig noch ein, zwei Minuten liegen bleiben und Dich dabei auf Deine Atmung konzentrieren. Atme tief ein, halte drei oder vier Sekunden die Luft an und atme tief die angehaltene Luft wieder aus. Leg Dich dabei gerade auf den Rücken, lass die Arme geöffnet mit den Handflächen nach oben zeigend neben Deinem Körper liegen und lege oder stelle die Beine hüftbreit auseinander.

  • - Diese Atmung beseitigt schon einmal den ersten Stress, den das Wecker klingeln bei Dir verursacht hast.

2. Körperstreckung: Jetzt positioniere Dich so, dass Du genügend Platz hast,

Deine Arme und Beine völlig auszustrecken. Erst einmal gleichzeitig in die Länge, anschließend parallel die einander gegenüberliegenden Arme und Beine. Diese Übun
g 2-3x wiederholen. Lass Deinen Kopf währenddessen ruhig und entspannt auf Deinem Kopfkissen liegen. Ein softes Kopfkissen wie das Schlaraffia Kissen Care Komfort ist optimal, um Deine Wirbelsäule in einer gesunden und geraden Form während des Schlafens zu halten.

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  • - Durch die Spannung weckst Du perfekt Deine Muskeln auf und bereitest sie auf den Tag vor.

 

3. Twist im Liegen: Hier stellst Du das rechte Bein angewinkelt auf und ziehst mit Deiner linken Hand Dein rechtes Knie so weit wie möglich rüber, bis Dein Knie die linke Bettseite berührt. Jetzt drehst Du Deinen Kopf auf die rechte Seite. Genieße diese Position ruhig so lang es Dir gut tut und wechsle dann die Seiten.

  • - Diese Übung mobilisiert Deine Wirbelsäule und entspannt gleichzeitig. Spätestens hier vergraulst Du erfolgreich den Morgenmuffel in Dir.

 

4. Rückenschaukel: Zieh Deine Beine zur Brust, umfasse Deine Unterschenkel ganz fest und mach Dich klein. Schaukle Dich zehnmal vor und zurück sowie nach links und rechts.

  • - So entlastest Du Deinen Rücken und bringst Deinen ganzen Körper in Schwung.

 

 

MUSKELTRAINING

 

5. Radfahren: Nach der Rückenschaukel kannst Du kurz in dieser Position verweilen und anschließend ganz einfach Deine Beine in einem 90 Grad Winkel nach oben nehmen. Jetzt stell Dir vor, Du müsstest ordentlich in die Pedale treten – also los, Gas geben! Zehn bis fünfzehnmal vorwärts und rückwärts strampeln.

  • - Wenn Du bis jetzt immer noch nicht richtig wach warst, weckt diese Übung Dich garantiert auf und bringt Deinen Kreislauf in Fahrt. Außerdem lassen hierbei auch Bein- und Bauchmuskeln grüßen!

 

6. Brücke: Stelle nach dem Radfahren Deine Beine wieder auf die Matratze und lege Deine Arme neben Deinen Körper ab. Drücke Deine Fußsohlen in die Matratze und stemme Deinen Po hoch in die Luft. So, dass sich eine gerade Linie aus Oberschenkel, Po und Oberkörper ergibt. Je nach Kraft fünf bis zehn Sekunden halten und fünfmal wiederholen. Achte darauf, dass Du bei dieser Übung Dein Kopfkissen zur Seite legst, um Dein Genick zu entlasten.

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  • - Diese Übung spannt mehr Muskeln an, als Du anfangs vielleicht meinen magst. Hiermit trainierst Du nicht nur Dein Gesäß, sondern auch Deinen Rücken sowie Deine obere Beinmuskulatur.

 

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7. Sit-Up-Variante: Ziehe nun Deine Beine wieder in Richtung Oberkörper. Greife mit den Händen hinter Deinen Kopf und lass dabei die Ellbogen zu den Knien zeigen. Jetzt führe den rechten Ellbogen an Dein gegenüberliegendes, linkes Knie und umgekehrt. Auf jeder Seite je nach Kraft zwischen fünf und zehn Wiederholungen.

  • - Du ahnst es sicher schon, mit dieser Übung sagst Du Deinem Bierbauch den Kampf an. Sit-Ups, egal ob auf der Matratze oder dem Boden, sind perfekt für Deine Bauchmuskulatur.

 


8. Kerze: Deine Arme kannst Du jetzt wieder lang neben Deinen Körper platzieren. Strecke Deine Beine senkrecht in die Luft, sodass Dein Körper einen 90 Grad-Winkel ergibt. Jetzt hebe Dein Becken mit den ausgestreckten Beinen hoch zur Decke. Wenn die Kraft nachlässt, senke Deinen Po wieder in Richtung Matratze ab, warte einige Sekunden und hebe ihn erneut an. Das Ganze dreimal wiederholen. Wem die Übung zu leicht ist, kann abwechselnd das linke und rechte Bein anwinkeln. Siehe Bild.

 

  • -Die Spannung dehnt Deine Beinmuskeln und trainiert gleichzeitig Deine Bauchmuskeln.

 

9. Liegestütz-Variante: Jetzt aber genug auf dem Rücken gelegen! Es wird Zeit für einen Perspektivenwechsel. Drehe Dich auf den Bauch und nimm dieselbe Position ein, als würdest Du Liegestützen machen wollen. Mit dem Unterschied, dass Du Dich nicht mit gestreckten Armen, sondern mit Deinen Ellbogen abstützt. Jetzt hebe den rechten Arm und Dein gegenüberliegendes linkes Bein vom Boden ab und halte diese Stellung zwischen 30 und 40 Sekunden. Pausiere kurz und wechsle dann die Seiten. Wiederhole die komplette Übung zweimal. Achte darauf, dass Du Deinen Po nicht zu sehr in die Höhe schiebst, sondern Dein Körper eine gerade Linie bildet.

 

Unser Tipp: Ist Dir die Übung zu leicht, lege die Decke über Deinen Körper. So hast Du extra Gewicht, was Du halten musst! Übrigens, wenn Du nicht immer zwischen Sommer- und Winterdecke wechseln möchtest, entscheide Dich doch einfach für eine Ganzjahresdecke wie unsere Centa Star Faserdecke ROYAL Combi. Hier hast Du zu allen vier Jahreszeiten traumhaften Komfort und bist optimal bei jeder Temperatur gebettet.

Sommer und Winterdecke in einem für Deine Gymnastikuebungen im Bett

  • - Mit der Liegestütz-Variante setzt Du Deinen ganzen Körper unter Spannung und aktivierst so beinahe alle Muskeln von den Beinen bis zu den Armen. Außerdem kannst Du hierbei super Deine Balance verbessern!

 

10. Armstütze: Unsere letzte Aufgabe für Deine Mukkis findet auch in der Liegestütz-Position statt. Stütze Dich hierbei auf Deinen gestreckten Armen ab. Jetzt gehst Du erst mit dem linken Arm runter auf Deinen Ellbogen, danach mit dem Rechten. Anschließend geht’s natürlich wieder hoch, sodass die Arme wieder durchgestreckt Deinen Körper stützen. Wiederhole die Übung zehnmal. Achte auch hierbei darauf, dass Dein Körper eine gerade Linie bildet und Du Dein Becken nicht zu weit Richtung Decke streckst.

  • - Während dieser Übung wirst Du schnell merken, welche Muskelgruppe trainiert wird. Deine Armmuskeln können auch schnell einmal anfangen ein wenig zu brennen. Durchhalten lohnt sich!

 

ABSCHLUSSDEHNEN

 

11. Kobra: Lege Dich zurück auf Deinen Bauch und setze Deine Hände auf Schulterhöhe neben Deinem Körper ab. Drücke nur Deinen Oberkörper hoch und lass di
e Beine währenddessen circa schulterbreit entspannt auseinanderliegen. Schließe die Augen und atme dreimal tief ein und aus. Setz Deinen Po nun zurück auf Deine Beine, lege Deinen Kopf auf die Matratze und strecke Deine Arme weit nach vorne raus. Auch hier noch dreimal tief ein- und ausatmen.

Gymnastik im Bett - so gehts?

  • - Diese Übung dehnt Deine Bauchmuskeln und lässt Dich entspannen.

 

13. Beinstretching: Drehe Dich noch einmal auf Deinen Rücken. Ziehe erst Dein linkes Bein zehn Sekunden an Deinen Körper heran und umfasse dieses mit beiden Armen. Anschließend ist Dein rechtes Bein dran. Nun strecke Dein linkes Bein gerade in die Luft und taste Dich mit Deinen Händen langsam vom Oberschenkel nach oben hin zum Fuß vor – natürlich nur soweit es für Dich angenehm ist. Wechsle anschließend die Seiten. Verweile in der Endposition wieder jeweils zehn Sekunden.

  • - Hierbei dehnst Du Deine Beine und bereitest sie ein letztes Mal auf das Aufstehen vor. Denn jetzt heißt es wirklich:

 

Raus aus der Kiste! 🙂

 

Du hast noch nicht genug? Dann haben wir hier noch drei Zusatz-Aufgaben für Dich, die Dir garantiert nicht viel Zeit morgens stehlen:

 

13. Run: Oder auch ultimativer zwei-Minuten-Power-Boost genannt. Leg eine Stoppuhr neben
Dich und mach ein kurzes Lauf-Training. Jogge erst 60 Sekunden locker auf der Stelle. Erhöhe ruhig ein bisschen Dein Tempo und berühre nun 30 Sekunden lang mit den Fersen Dein Gesäß. Jetzt anders herum: 30 Sekunden Knie nach oben strecken – je höher desto besser! Wenn Du kannst, erhöhe ruhig immer mehr Dein Tempo. Denk daran: Die Uhr tickt, bald hast Du es geschafft!

Gymnastikübungen im Bett: So vertreibst Du den Morgenmuffel in Dir! Von Lumizil

 

  • - Dieses kleine Morgen-Workout fährt Deinen Kreislauf nochmal so richtig hoch und schenkt Dir Energie für den ganzen Tag!

 

14. Power-Walk: Jetzt wird es sicherlich langsam Zeit ins Bad zu gehen, oder? Alles klar. Anstatt Dich wie sonst morgens noch im Halbschlaf von Zimmer zu Zimmer zu schleichen, haben wir hier den ultimativen Tipp für Dich: Du läufst ab jetzt in Ausfallschritten! Stell Deine Beine mit den Zehen nach vorn zeigend circa einen Meter auseinander. Gehe nun in die Hocke, sodass Dein hinteres Knie fast den Boden berühren und Dein Vorderes in einem rechten Winkel steht. Ziehe dann Dein hinteres Bein zum Vorderen, sodass Du wieder gerade stehst. Setze den Gang mit der anderen Seite fort, bis Du schließlich im Bad angelangt bist. Natürlich kannst Du den Power-Walk auch danach noch in jedes weitere Zimmer fortsetzen.

  • - Mit dieser Übung kann der Sommer kommen – denn hiermit bekommst nicht nur einen schicken Knack-Po, sondern auch straffe Beine!

 

15. Zahnputz-Workout: Zähneputzen ist morgens Pflicht. Am besten natürlich zwei Minuten. Oftmals wird sich jedoch nicht an diese Zeit gehalten, daher umso besser das Zähneputzen mit einem kleinen Workout zu kombinieren, bei dem Du die Zeit stoppen musst. Also, Stoppuhr auf’s Waschbecken legen, Zahnpasta auftragen und los geht’s: Hock Dich in die Knie, sodass Deine Beine einen rechten Winkel bilden. Achte darauf, dass Deine Fußknöchel und Deine Knie eine gerade Linie ergeben. Stell Dich wieder auf, verlagere Dein Gewicht auf Dein rechtes Bein und hebe Dein linkes Bein gestreckt, mit den Zehenspitzen zum Körper zeigend, soweit Du kannst an. Kleiner Tipp: Nimm vielleicht die Zahnbürste währenddessen in die rechte Hand und stütz Dich mit der linken Hand auf Deiner Hüfte ab, um so ein besseres Gleichgewicht zu gewinnen. Bein wieder absetzen und das Ganze eine Minute wiederholen. Dann ist die andere Seite dran: In die Hocke gehen, Gewicht auf das linke Bein verlagern und rechtes Bein hoch, wieder runter und wieder in die Hocke. Wiederhole die Übung bis die zweite Minute um ist. Zähneputzen und Knackpo – so einfach kann’s gehen!

 

Unser Tipp: Für die ganz sportlichen unter euch haben wir noch eine intensivere Version dieser Übung. Verlagere Dein Gewicht direkt auf die rechte Seite, hebe Dein linkes Bein und geh mit ausgestrecktem Bein soweit wie möglich in die Hocke. Stell Dich wieder auf, wenn nötig Bein kurz absetzen und nach einer Minute wieder die Seiten tauschen.

 

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Welches Frühstück ist nach dem Frühsport geeignet?

 

Nach Deinem Morgen Workout solltest Du Dich gesund und ausgewogen ernähren. Denn auch wenn unsere Gymnastikübungen Dir Energie für den Tag geben, ist ein wertvolles, ausgewogenes Frühstück mindestens genauso wichtig. Dein Gehirn brauch Kohlenhydrate, um sich tagsüber konzentrieren und denken zu können. Bist Du eher ein süßer Frühstückstyp oder magst Du es eher salzig? Oder bleibt bei Dir morgens keine Zeit zum frühstücken? Da Frühstück sehr wichtig ist, sollte niemand auf die morgendliche Mahlzeit verzichten, erst recht nicht nach dem Morgensport. Wir haben uns für jeden unterschiedlichen Typ ein passendes Frühstück überlegt:

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Paula erzählt: So effektiv ist das Morgen Workout wirklich!

 

Unsere Kollegin Paula hat unser Frühsport-Programm drei Wochen lang getestet und ist positiv überrascht: „Um ehrlich zu sein dachte ich, ich kann mich dazu sowieso nicht motivieren. Ich bin so ein Morgenmuffel, wenn ich mich schon kaum dazu bewegen kann aus dem Bett zu steigen, kann ich mich wohl erst recht nicht zum Frühsport aufraffen – auch wenn die Übungen im Bett stattfinden.“ Doch nach ein paar kleinen Überredungskünsten, hat Paula zugestimmt, drei Wochen lang unser Workout zu testen.

 

Paula, wie findest Du das Workout?

„Beim ersten Mal muss ich zugeben, hat es mich wirklich Überwindung gekostet, überhaupt damit anzufangen. Aber das Schöne ist, dass das Workout wirklich ruhig startet und man sich auf das eigentliche Training langsam und entspannt vorbereiten kann. Natürlich muss man sich zwingen, nicht nach den Dehnübungen aufzuhören und sich einfach wieder umzudrehen und weiterzuschlafen. Aber die Übungen helfen einem wirklich wach zu werden und haben mich fit gemacht. Ich bin viel besser aus den Federn gekommen.“

 

Möchtest Du auch nach den drei Testwochen weitermachen?

„Ja definitiv! Das Gefühl morgens schon Sport gemacht zu haben, hat mich sogar in meinem Essverhalten super positiv beeinflusst. Vielleicht leitet der Morgensport eine Message an mein Gehirn, dass so ein gesunder Start in den Tag nicht mit Schoki ruiniert werden darf! Nein Spaß. Ich weiß nicht ob es genau daran liegt, aber jedenfalls habe ich viel weniger Heißhungerattacken. Ich hab viel eher Lust auf etwas gesundes, wie Gemüse und Obst.“

 

Wie oft planst Du das Training in der Woche durchzuführen?

„Ich habe mir fest vorgenommen das Muskeltraining mindestens 3x die Woche zu machen. Die Dehnübungen hingegen werde ich täglich fortsetzen, weil ich so einfach wirklich besser gelaunt in den Tag starte. Und auch wenn es zu etwas Gelächter von meinem Freund geführt hat: Das kleine Zahnputz-Workout werde ich glaube auch täglich beibehalten.“

 

Wie oft Du Deine Gymnastikübungen in der Woche durchführst, ist ganz Dir überlassen. Wir wünschen Dir jedenfalls viel Spaß bei allen Übungen und hoffen, wir konnten Dir einige Tipps und Tricks für den perfekten Start in den Tag mitgeben!

Wenn Du noch Fragen zu unseren Produkten hast, dann zögere nicht und ruf uns an unter 0561 - 941 882 39 oder schreib uns eine E-Mail. Wir helfen Dir gerne weiter!

 

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